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12. Dezember

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Warum gehören für uns eigentlich Kerzen und der Advent zusammen?

Kerzen sind von jeher ein Christus-Symbol: das Licht in der Finsternis, verzehrt sich im Brennen selbst, gibt dabei Licht und Wärme, und ist aus jungfräulichem Wachs gefertigt (die Biene als Marien-Symbol).

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Früher waren Kerzen mühsam herzustellen und galten als Luxus. Da sie kostbar waren, wurden sie damals auch gerne als Opfergabe gebraucht.

Im Tessin gab es bis ins 19. Jahrhundert statt des Christbaums den "Weihnachts-Klotz". Das war ein ganz besonders grosses Holzscheit im Kamin.
 
Schon die ersten Christen verwendeten Kerzen statt der alltäglichen Öl-Lampen und Kienspäne. Sie brachten das Sich-Verzehren und den Opfergedanken besser zum Ausdruck, und man konnte sich damit besser vom heidnischen Umfeld abgrenzen.

Kerzenziehen


Das geduldige Kerzenziehen ist seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wieder neu entdeckt worden, auch als ruhige, meditative Gruppen-Betätigung. In vielen Gemeinden findet alljährlich in der Adventszeit ein Kerzenziehen statt.

In der Broschüre vom Zürcher Kerzenziehen finden Sie nicht nur alle Informationen zum Anlass am Bürkliplatz, sondern auch viel Wissenswertes über's Kerzenziehen im Allgemeinen.

Bis heute prägen brennende Kerzen mit ihrem Licht und Geruch die Stimmung der Advents- und Weihnachtszeit. Wegen der Feuergefahr (und vielleicht auch aus Bequemlichkeit) werden die echten Kerzen am Weihnachtsbaum immer mehr von elektrischen Nachahmungen verdrängt.


... und ausserdem:


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Das Zürcher Kerzenziehen am Bürkliplatz findet jedes Jahr Mitte Dezember täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr statt. Weitere Infos finden Sie unter:
http://www.zuercherkerzenziehen.ch

Manche Menschen gehen auch in einen Gottesdienst oder ein Adventskonzert. Und in vielen Kirchgemeinden wird heute die traditionelle "Sunntigschuel-Wiehnacht" gefeiert, die stolze Eltern und Grosseltern immer wieder rührt und begeistert.

In den USA gibt es keine live brennenden Kerzen mehr - aus Angst vor Bränden. Zumeist verzieren Lichterketten die Christbäume.

Auch bei uns gibt es gerade in der Nachweihnachtszeit viele Brände. Meistens sind die Ursache bereits trocken gewordene Tannenbäume oder trockene Adventskränze.

Bitte lassen Sie nie eine Kerze unbeaufsichtigt brennen!

Und sollte doch einmal etwas passieren: Die Notrufnummer der Feuerwehr ist

118


 
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