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Und plötzlich ist alles anders

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Eine Angehörige oder ein Angehöriger ist am Sterben oder ist bereits gestorben?
Das Abschiednehmen von einem Menschen ist schwierig und kann die unterschiedlichsten Gefühle auslösen. Im Vertrauen darauf, dass die göttliche Liebe den Weg des Sterbens mitgeht und auch über den Tod hinaus nicht loslässt, begleitet Sie Pfarrerin Yvonne Schönholzer gerne in diesem Prozess, sei dies im Moment des Sterbens oder nach dem Tod Ihres Angehörigen.

Haben Sie den Mut, sofern die Situation es zulässt, selber auf Ihre Weise Abschied zu nehmen. Auch da ist die Pfarrerin gerne beratend behilflich.

Bitte bedenken Sie: Eine öffentliche Bestattung wird Ihnen und den anderen Angehörigen den Rücken stärken, auch danach. Eine "stille" Bestattung klingt zwar für den Augenblick verlockend, kann aber später unangenehme Fragen und peinliche Situationen mit sich bringen bei den Menschen, die auch gerne Abschied genommen hätten, es aber nicht erfuhren. In der Kirche wird öffentlich getauft, konfirmiert und verheiratet. Weshalb sollte dies plötzlich nicht mehr für Bestattungen gelten?

Vorgehen beim Todesfall

  • Arzt oder Spitex benachrichtigen. (Todesbescheinigung)
  • Kontaktieren der Pfarrerin, um den Termin der Beisetzung und des Trauergesprächs abzumachen und die Form des Abschieds zu besprechen.
  • Kontaktieren des Zivilstandsamtes, um den Termin der Beisetzung mitzuteilen und die Art der Beisetzung (Erdbestattung oder Kremation, dann: Urnengrab oder Gemeinschaftsgrab) zu besprechen.
  • Todesanzeigen aufsetzen – drucken – versenden.
  • Eventuelles Leidmahl nach der Trauerfeier überdenken: Wo? Wer ist dabei? Welcher Aufwand und welche Form?

Trauergespräch

  • Überlegen Sie sich, wen Sie beim Gespräch gern dabei haben wollen.
  • Gibt es noch andere Personen oder Vereine, welche die Feier mitgestalten?
  • Wenn Sie ein paar Daten aus dem Leben des/der Verstorbenen bereit halten, ist das eine Hilfe für das Erstellen eines Lebenslaufs. Manche Trauernde verfassen auch gerne selber einen Lebensrückblick.

Weiterer Weg

Den weiteren Weg sollten Sie nicht allein gehen. Versuchen Sie, Schmerz und Trauer nicht nur für sich allein zu leben, sondern auch mit anderen Menschen zu teilen. Lassen Sie sich von anderen Menschen einladen. Suchen Sie weiter Ihren Weg des Abschieds und auch wieder zum Neuanfang. Spüren Sie die Gemeinschaft in der Kirchgemeinde. Wir unterstützen Sie gern dabei.

Externe Links

Weiterführende Informationen zur Abdankung
Unter www.zh-kirchenspots.ch finden Sie viele weitere Informationen zum Kirchenjahr und den Sakramenten

 
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